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jedes folgende Jahr mehr, als das vorhergehende, ge-arbeitet wird. Bleibt der Reichthum der Gesellschafteine Zeitlang siille stehen: so sinkt der Lohn des Arbei-ters gar bald so weit herunter, daß er nur eben hinreicht,den Mann mit einer Familie zu erhalten, und also dasAussterben dieser Klasse von Menschen zu verhindern»Geht die Gesellschaft, in Absicht ihres Wohlstandes, zu-rück: so fallt der Arbeitslohn selbst unter dieses Maß. —-Vielleicht gewinnt bey dem blühenden Zustande derganzen Gesellschaft, der Landeigenchümer mehr, als derLohnarbeiter: aber gewiß leidet, bey dem Verfalltzder Gesellschaft, der Arbeiter mehr, als der Landeigen-thümer. Doch, so genau das Interesse des ArbeitS-mannes mit dem Interesse des Staats zusammenhängt:so ist er doch weder im Stande zu begreifen, worindieses leztcre besteht, noch einzusehen, wie es mit seinemVortheile verknüpft ist. Seine Beschäftigungen lassenihm keine Zeit, sich von dem Zustande der Sachen ge-hörig zu unterrichten; und seine Erziehung und Lebens-weise macht, daß, wenn ihm auch darüber alle nöthi-gen Nachrichten mitgetheilt werden, er doch nicht ge-schickt ist, sie zu beurtheilen. Daher wird, bey öffent-lichen Berachschlagungen, seine Stimme selten gehört,unv noch weniger geachtet; es sey denn, wenn sie sichzuweilen bis zum Geschrey erhebt, das aber alsdann ge-meiniglich von denen, die sich seiner Arbeit bedienen,mehr zu Erreichung ihrer eigenen Endzwecke, als der sei-nigen, erregt und unterhalten wird.
Eben diese Klasse, welche den Arbeiter gebraucht,oder ihm Beschäftigung giebt, war die zweyte der oben
genann-