Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
369
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§69

sten aller Products, mußt« etwas geringer, und derPreis der Nahrungsmittel, des nothwendigsten aller Pro«ducke, um sehr viel geringer in dem einen, als in demandern dieser Lander, seyn.

Nun ist aber auch, wie ich schon bemerkt habe, inChina und in Hindostan, den beyden großen ostindischerr.Märkten, der reelle Preis der Arbeit, das heißt, die,Summe der Bequemlichkeiten des Lebens, die dem Ar-beiter dafür zu Theile werden, geringer, als im größte»Theile von Europa. Der Arbeiter bekommt ein Tage-lohn , für welches er wirklich nur eine kleinere Quantitätvon Nahrungsmitteln eintauschen kann. Und da mnrnoch der Preis der Nahrungsmittel selbst dort geringer,als in Europa ist: so muß der Geldpreis der Arbeit, auseiner zwiefachen Ursache, geringer ausfallen; weil weni-ger Nahrungsmittel dafür gegeben werden, und diesewohlfeiler zu stehen kommen. — Nun richten sich aberin Landern, wo Kunst und Fleiß ungefähr auf derselbenStufe der Vollkommenheit stehen, die Geldpreise allerManufacturwaaren, nach dem Geldpreise der Arbeit.China und Hindostan sind, in Kunstfleiß und Manufak-turen , hinter keinem europäischen Lande weit zurück, wennauch nicht ollen vollkommen gleich. Es muß demnachder Geldpreis der meisten Manufacturwaaren, in jenenbeyden Landern, weit niedriger, als in irgend einem Thei-le von Europa seyn.

In den meisten Ländern EurvpenS kömmt noch dietheure Landfracht hinzu, den reellen sowohl, als den No-minal- oder Geldpreis der Manufacturwaaren zu erhö-hen. In China und Hindostan ist die inländischeSchiffahrt, vermöge der Flüsse und Kanäle, so mamüch-Smith Unters, r. Th. Aa faltig