entgegengesetzt werden. So wie der Mittelpreis in je-nen, ungeachtet eines oder zweyer, dazwischen fallendertheuern Jahre, beträchtlich niedriger war: so war derMittelpreis dieser, trotz der Wohlfeilheit einiger dersel-ben, beträchtlich höher, als der Miktelpreis des ganzenJahrhunderts. Wenn der erste Unterschied nicht so vielbetrug, als der letztere: so muß dieß ohne Zweifel alseine Wirkung der Ausfuhrprämie angesehen werden. —So viel ist wenigstens sicher: der Uebergang von Wohl-feilheit zur Theurung war hier zu schnell, als daß er vonder Abnahme des Silberwerths hc>kommen sollte, dieimmer allmählig und stufenweise geschieht. Eine soplötzliche Wirkung kann nur einer plötzlichen Ursache zu-zuschreiben seyn, dergleichen die Abwechselungen derWitterung sind.
Zwar hat in Großbritannien, in diesem Jahrhun-derte, auch der Gclopreis der Arbeit, in der That zu-genommen. Dieß kömmt aber wahrscheinlich nicht so-wohl von einer Verminderung des Silberwerths auf demallgemeinen europäischen Markte, als von der Vermeh-rung der Nachfrage nach Arbeit, die Großbritannieneigen gewesen, und die aus dem großen und fast allge-meinen Wohlstände dieses Landes entstanden ist. InFrankreich, einem nicht ganz so schnell emporblüheudenLande, hat, seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts,der Geldpreis der Arbeit, mit dem Mitkelpreise des Ge-treides zugleich abgenommen. Man behauptet, daßder gemeine Tagclohn in Frankreich, sowohl im ver-gangenen, als jetzigen Jahrhunderte, fast immer demzwanzigsten Theile des Mittelpreises von einem SeptrerWeißen gleich gewesen sey, — welcher Septier unge-
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