Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
357
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That den Verdacht erregt, das Silber sey auf den euro-päischen Märkten noch immer im Fallen. Aber augen-scheinlich war er die Folge schlechter Ernten, und muß al-so als ein vorübergehender Zufall, nicht als ein bleiben-der Zustand angesehen werden. Die Witterung ist imgrößten Theile von Europa, diese zehn Jahre hindurch,den Feldfrüchten ungünstig gewesen; rind die Zerrüttungvon Polen, dem Lande, aus welchem sich sonst alle jeneLänder mit Getreide zu versorgen pflegen, hat diesenMangel noch vermehrt. So eine lange Reihe unfrucht-barer Jahre, ist zwar nicht eine gewöhnliche, aber dochkeine in ihrer Art einzige Erscheinung. Jeder, der dieFruchtpreise voriger Zeiten durchzugehen sich die Mühenimmt, wird ähnliche Beyspiele genug finden. Ueber-dieß sind zehn hinter einander folgende ausnehmend un-fruchtbare Jahre, nicht befremdender, als zehn derglei-chen außerordentlich fruchtbare. Die niedrigen Preise,die zwischen 1741 und 1752 herrschten, können gar wohlden hohen Preisen in den letzten zehn oder zwölf Jahrenentgegengesetzt weiden. Von 1741 bis 1750 galt aufdem Markte zu Windsor, wie sich aus den Rechnungender Schule zu Eaton ergiebt, der O.uarter des bestenWeißens, (den Quarter zn neun Bushcls gerechnet) einPf. Sterl. dreyzehn Schill., gP Pfen., welches bey-nahe nm sechs Schill. und drey Pfennige weniger ist,als was er, im Durchschnitte, in den letzten sechzig Jah-ren des vorigen Jahrhunderts, gegolten hat. DerMittelpreis eines Quarters von acht Busheln Mittel-weitzenö stand, nach dieser Rechnung, während gedach-ter zehn Jahre, auf ein Pfund Sterling, sechs Schil-linge, acht Pfennige.

Und