eingetauscht werden können, als in einem armen, —mehr in einem, das mit solchen Mitteln reichlich, alsin einem, das damit kärglich versehen ist. Sind diebeyden Lander weit von einander entfernt: so kann derUnterschied der Preise sehr hoch seyn, — weil, so na-türlich sich auch die edlen Metalle von dem schlechtemMarkte auf den bestem hinziehen, es doch zu schwer seynkann, sie in hinlänglicher Menge dahin zu führen, umdie Preise an beydcn Orcen in Gleichheit zu bringen.Liegen aber jene Länder nahe bey einander: so wird dieVerschiedenheit unmerklich, weil bald der Uebersiuß deseinen, dem andern, wo Mangel ist, zuströmt. Chinaist ein weit reicheres Land, als irgend ein europäisches;und so ist auch der Unterschied zwischen dem Preise derLebensrnittel in China und in Europa sehr groß. Reisist durchgängig in China viel wohlfeiler, als Weihen ir-gendwo in Europa. England ist ein reicheres Land, alsSchottland; aber der Unterschied zwischen den Getreide-preisen in beyden Landern ist sehr geringe. Sieht manbloß auf das Maß: so scheint das schottische Getreideum ein gutes Theil wohlfeiler zu seyn; wenn man aberzugleich aus die Güte des Getreides Achtung giebt: sofindet man das schottische etwas theurer. — Schott-land empfängt jährlich große Quantitäten Getreide ausEngland. Jede Waare aber muß, an dem Orte, wo-hin sie geführt wird, wenigstens um etwas theurer seyn,als an dem, von welchem sie gezogen wird; englischesGetreide muß demnach in Schottland um einen hohemPreis verkauft werden, als es in England kostet. Unddoch kann dieser Preis, wenn man die Güte jenes Ge-treides, oder die Quantität des Mehls, welches es giebt,mit in Rechnung bringt, nicht höher seyn, als der vom
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