Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
296
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terialim verbraucht, sondern es ist auch oft eine Nach-frage nach einer großem Quantität, als die Fruchtbar-keit des Landes hervorbringt. Einer ober der andere istalso dann immer bereit, etwas mehr dafür zu geben, alsbloß zur Bezahlung der Unkosten, ohne welche dieseMaterialien nicht zu Markte gebracht werden konnten,nöthig ist. Ihr Preis kann also einen Ueberschuß ab-werfen, der dem Besitzer von Grund und Boden alsRente zu Gute kommt.

Die ersten Materialien zur Kleidung der Menschenwaren die Haute der größer« Thiere. Bey Jäger- undHirtenvölkern also, deren Nahrung hauptsächlich in demFleische eben dieser Thiere besteht, versorgt jeder, sil-bern er Nahrungsmittel für sich aufsucht, sich zugleichmit mehr Materialien zur Kleidung, als er verbrauchenkann. Giebt mm keinen auswärtigen Handel unter»hncn: so muß das übrige, als unnütz weggeworfen wer-ben. Ohne Zweifel wak dieß der Zustand der nordeme-rikanischen Iagervölker, vor der Ankunft der Europäer,on die sie jetzt ihr überflüssiges Pelzwcrk gegen Bett-decken, Feuergewehr, und Branntwein vertauschen, wo-durch es denn auch für sie einigen Werth erhalt. Bei-der gegenwärtigen Ausbreitung des Handels, giebt esvielleicht keine so wilde Nation, wofern nur Landeigen-rhum bey ihr eingeführt ist, die nicht einen auswärtigenHandel dieser Art triebe, und bey ihren reichem Nach-barn, eine ft) starke Nachfrage, nach den in ihrem Lan-ds erzeugten und ihr selbst entbehrlichen Materialien derBekleidung fände, daß deren Preis dadurch weit höhersteigt, als die Kosten betragen, welche die Arbeit, siejenen reichem Nachbarn zuzuführen, verursacht. Diese

Matt-