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die gewöhnliche Belohnung des vorzüglichen Lehrers derWissenschaften, mit der Belohnung, welche ein berühm-ter Advocat oder Arzt erhält, in keinem Verhältnisse.Die Ursache ist , weil das Gewerbe des erstern mit ar-men , auf öffentliche Unkosten erzogenen Leuten über-füllt ist; in dem Gewerbe der beyden lehtern hingegenwenig andre Mitwerber auftreten, als die die Unkostenihrer Erziehung aUö eignen Mitteln Gestritten haben.Diese, schon seht so eingeschränkte Belohnung der öf-fentlichen sowohl, als der Privat'ehrer, würde dcchnoch tiefer hei untersinken , wenn nicht eine Anzahl vonGelehrten sich dem noch dürftigern Handwerke, Bücherfür Brot zu schreiben, ergäben, und dadurch den Marktder erstern , von eben so vielen Mitwerbern befreyetcn.Vor Erfindung der BuchdrUckc'rkunst scheint das WortScholar, ein Student, mit dem Worte Bettlet, bey-nahe gleichbedeutend gewesen zu seyn. In der Thatgaben, vor diesem Zeitpunkte, oft die Vorsteher dekUniversitäten, den ihnen untergebenen Schülern oderStudenten eilten Erlaubnißschein zuiN Betteln.
In uralten Zeiten, ehe es solche wohlthätige Stif-tungen gab, durch deren Hülfe armer Leute Kinder zuden gelehrten Professionen erzogen werden, scheinen vor-zügliche Lehrer der Wissenschaften sehr reichlich belohntworden zu seyn. Jsokrates wirft in derjenigen seinerReden, welche die Ueberschrift hat, — „Wider die„Sophisten"— den Lehrern seiner Zelts einen Man-gel von Uebereinstimmung mit sich selbst vor. §,Sie„machen," sagt er , „ihren Schülern die prählhafte-„sten Versprechungen, daß sie sie zu weisen, gerechten»und glücklichen Menschen Mächen wollen- und für einen