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1 (1799)
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Achtes Kapitel.

Vom Arbeitslöhne.

was durch die )lrbeit hervorgebracht wird, istihre natürliche Belohnung, und macht also denersten Arbeitslohn aus.

In dem ursprünglichen Zustande der Gesellschaft,wo noch kein iandeigenthum, und kein gesammeltes Ka-pital war, gehörte dem Arbeiter das Erzeugnis' seinerArbeit ganz. Er hatte weder einen Grundherrn, nocheinen Meister, mit dem er theilen mußte.

Hakte dieser Zustand fortgedauert: so würde derLohn der Arbeit mit der Zunahme der hervorbringendenKräfte derselben, (die von der Vcrtheilung der Arbeitenherrührt,) in gleichem Grade vermehrt worden seyn.Alle Dinge waren stufenweise wohlfeiler geworden. Siewären nehmlich durch eine kleinere Quantität Arbeit her-vorgebracht worden; und da, in diesem Zustandeder Dinge, Erzeugnisse gleich vieler Arbeit, auch imTausche, von gleichem Werths gewesen wären: so hat-ten sie ebenfalls mit einer kleinern Quantität Arbeit er»kaust werden können.

Aber obgleich alle Dinge wirklich wohlfeiler ge-worden waren: so hatten doch manche, dem Scheinenach, theurer werden, oder einer größer»Qualttikät an-drer Güter im Tausche gleich gelten können. Wir wol-len zum Beyspiele setzen, daß die hervorbringende Kraft