Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
102
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hervorbringen: dahingegen in andern, gleiche Arbeitimmer ein der Quantität nach gleiches Erzeugniß giebt.Dieselbe Anzahl von Ackersleuten, und derselbe Fleißderselbe» wird in verschiedenen Jahren, sehr ungleicheQuamltäten von Korn, Wein, Del, Hopsen, und soweiter Hervorbringen. Eine gleiche Anzahl von Webernnnd Spinnern hingegen, wird, mit gleichem Fleiße,alle Jch'-e cben dicselve, cder eine ungefähr gleiche Quan-rität von Leinwand und Tüchern liefern. Bey der er-sten Art der Arbeiten, kann nur das im Durchschnittemehrerer Jahre berechnete Erzeugniß, dem wirksamenBegehr einigermaßen angemessen werden: das wirklicheErzeugniß jedes Jahres aber muß nothwendig bald grös-ser, bald geringer, als jenes DurchschnittScrzeugniß seyn.Die Quantität solcher zu Markte gebrachter Waarenwird also auch bald das wirksame Begehr sehr weit über-treffen , bald hinter demselben zurirckbleiben. Gesetztalso auch, daß die Größe dieses Begehrs immer dieselbebliebe: so würde doch der Marktpreis jener Waaren sehrschwanken, und bald um einen großen Theil sich überden natürlichen Preis erheben, bald eben so viel unterihn hcrabsmken muffen. Bey der zweyten Gat-tung der Arbeiten, da derselbe Fleiß immer dasselbeErzeugniß, oder doch ziemlich gleiche Erzeugnisse her-vorbringt : kann die Quantität der verfertigtenWaaren, weit genauer nach der Größe deS wirksamenBegehrs abgemessen werden. So lange das Begehrdemnach sich nicht verändert, geht wahrscheinlich auchin dem Marktpreise der Wacren keine Verankerung vor,sondert« dieser bleibt dein natürlichen Preise so nahe, alsmöglich. Daß die Leinwand- und Tücherpreise nicht sogrosse Abwechselungen leiden, als die Preis« des Setter-

des,