Druckschrift 
8 (1804)
Entstehung
Seite
182
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so kalt, daß ma» sie ohne Gefahr unterdem Wasser in die Hand nehmen kann»Bringt man sie an die Luft, so verbrenntman sich, weil da, wegen langsamerer AnS-breitniig der Warme, der noch glühendeKern das Uebcrgewicht bekommt, und dieerkaltete Rinde wieder erhitzt. Hier issnun die Erklärung freylich leicht. Denzweyten Umstand, daß nämlich das Me-tall bey seinem Eintritt ins Wasser wenigoder gar nicht zischt, kann ich zwar nichterklären, allein doch wohl vielleicht miteinem bereits bekannten Phänomen zusam-menhängen. Sie kennen die schönen Ver-suche des Hrn. Leidenfrost, der gefun-den hat, daß Wassertropfcn immer lang-samer verdunsten, je heißer das Metall ist,worauf man sie spritzt, er hat sie daherzu einem Pyrometer vorgeschlagen. EinTropfen Wasser in einem reinen eisernen