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Betrachtungen deines Lebenslaufes und seiner mannigfaltigen,oft wunderbaren, oft unverhofften Glückswechfel. Das wirddich mit den Gefühlen des Vertrauens, der Ergebung, derDankbarkeit, der Liebe durchströmcn. Das ist die heiligendeGottesfurcht, in der du mit Assaph rufst: Ich bleibe stets anDir, denn Du, o Gott, hältst mich an Deiner rechten Hand,Du leitest mich nach Deinem Rath, und nimmst mich endlichmit Ehren an. Das ist meine Freude, daß ich mich an Gotthalte, und meine Zuversicht setze auf den Herrn, daß ich ver-kündige all mein Thun. Amen.
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Liebe und Furcht Gottes.
i. Joh. 4, ib—ri.
Ich lobe Dich mit froher Seele,
Mein Gott, Du bist'S,, den ich erwähle.
Mein Erbe und mein Theil!
Dich will ich über Alles lieben,
Und Dein Gebot mit Freuden üben .
Mit Sünden nie mein Dasein trüben:
Du, Herr, Du bist mein Heil!
Wie freu' ich mich in stillen Stunden !
Ich habe Ruh' in Dir gefunden.
Die himmlisch-schön entzückt.'
O Lust, zu Dir sich zu erheben;
Mit jedem Odem und BestrebenDich zu empfinden, Dir zu leben,
Der uns so väterlich erquickt!
^>o wichtig auch die Verhältnisse sein mögen, die der Menschauch hier auf Erden zu seinen übrigen Lebensgefährten habenkann; so sehr diese Verhältnisse auch sein Herz anziehen oderalle seine Neigungen beschäftigen mögen, er stehe nun da alsUnterthan oder als Oberherr; als Sohn, als Tochter, oderals Familienhaupt; als unternehmender Jüngling, dem nochdie ganze Welt voller Hoffnungen entgegenlacht, oder als voll-endeter Greis, den allgemeine Ehrfurcht umringt: doch ist fürkeinen Sterblichen ein Vcrhältniß wichtiger, anziehender, un-veränderlicher und fester, als sein Verhältniß zur Gottheit.