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er mit Jeremias, — denn wenn cs ihr wohlgeht , geht es euchauch wohl!"
So ist die Dankbarkeit des Christen gegen sein Vaterland.Je mehr Opfer er bringt, je theurcr wird es ihm. Er ist keinerder treulosen, verrätherischen Freunde, die uns so lange liebkosen,als sie Nutzen davon haben. Er verläßt sein Vaterland nicht inden Tagen der Gefahr, um nur sich selbst und das Seinige inSicherheit zu bringen. Er bleibt im Lande, das ihn redlichnähret, hofft auf den Herrn und thut Gutes. (Ps. 37, 6.)
Und wenn die Rettung des Vaterlandes endlich das Aeußerste,wenn sie unser Leben fordert — wir sollen es nicht verweigern.Ja, wir sollen auch das Leben für die Brüderlassen! (1. Joh. 3, 16.) ruft uns die Stimme des göttlichenWortes zu. Und wer ist stolz genug, sich mit des ChristenNamen zu schmücken, ohne den Muth zu haben, den göttlichenWillen zu erfüllen? Wir sollen auch das Leben für die Brüderlassen, sterben können, wenn es sein muß, wenn die Gesetze,wenn die Obrigkeiten rufen, sterben für den Herd der theucrnHeimath, für das Heil unserer Mitbürger, für das Glück unddie Freiheit unserer Nachkommen.
Der Tod ist unser allerletztes Ziel. Ihm naht endlich derFürst wie der Bettler. Wir fallen, wenn die Vorsehung winkt.
! Wir stehen, wenn sie will, und tausend Schwerter drohen unsererBrust vergebens, tausend Kugeln rauschen an uns vorüber. Gottwacht, und jedes Haar auf unferm Haupte ist gezählt.
Unter allen Todesarten aber, deren wir später oder früherendlich eine sterben müssen, ist die süßeste: der Tod für's Vater-land. Er ist der edelste, denn wir empfangen ihn durch die Handunserer eigenen Pflichten; er ist der heiligste, denn wir leiden ihnfür das Wohl der uns am nächsten verwandten Welt. Der Todfür's Vaterland ist ein Erlösertod; — ihn starben die erhabenstender Menschen. Es ist ein Tod, glorreich, wie ihn die Märtirerdes Christenthums starben. Sie sanken unter den Fahnen desGlaubens; wir^tter dem blutigen Panier des Vaterlandes.
Und lohnt sich denn irgend schon hienieden ein tugendhaftesGefühl schöner, als die Liebe zum Vaterlande, als die Auf-