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drei in meinem Namen v e r sa m m e l t -si n d, da werdeich mitten unter ihnen sein; —-so leget, was ihr gelesenhabet, nicht zuletzt mit einem todten Lobspruche bei Seite, odermit einem Ausrufe: Diese Betrachtung war schön undgut! wenn die Macht des göttlichen Wortes an euer Her; schlug.Nein, denket über die Empfindungen nach, die es in euch erweckthat; machet diese Empfindungen deutlicher. Oder wenn eureunerwachsenen Kinder zugegen find, fraget sie über das, wassie beim Vorlesen angehört haben; erkläret ihnen einfach, ohneSchmuck der Rede, was ihnen allenfalls unverständlich gewesenist. Lasset sie einen gelegentlich cingestreuten, für ihre Seelepassenden VerS auswendig lernen; nicht aber, um ihnen dar-aus ein Gebet zu machen, welches ihnen durch öftere Wieder-holung endlich alltäglich und gleichgültig werden muß, sondernweil es jederzeit für junge Leute vortheilhaft ist, wenn sie einegute Lehre im Gedächtnisse einprägen. Oft, wenn im Augen-blick der nahen Verführung ihr Herz schlummert, wacht ihrGedächtniß noch, und weckt ihr Herz wieder und rettet es!
So lebet denn wohl, ihr meine Leser, ihr Geliebten! Miteuch sei Gott! Vielleicht gehört es zu den Seligkeiten eines künf-tigen Seins, daß uns Gottes Huld gewährt, lichtvoll über dasEhemalige hinzublicken und zu erkennen, welches die Folgen undWirkungen des Guten waren, so wir zu thun liebten. Vielleichterkenne ich auch dann Diejenigen, bei denen ich nicht vergebensmar. Vielleicht erkenne ich dann euch, ihr Mühseligen lind Ge-beugten, denen in einer schweren Stunde durch meine WorteErquick-ung und Trost von Gott kam; vielleicht erkenne ich danneuch, ibr Theuern, die ihr gefahrvollen Augenblicken, da ihrzwischen Sünde und Tugend wanktet, durch die Leitung derewigen Vorsehung vorbeigeführt wurdet, und in diesen Be-trachtungen einen neuen Reiz fandet, die Welt mit ihrer Lustzu vergessen und Gottes heiligen Willen zu halten. Vielleichterkenne ich dann Diejenigen, für die ich ein Werkzeug des Herrnwurde, sie des Bessern in Zweifeln zu belehren, damit sie auf