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ren von den heutigen Geschlechtsnamen des deut-schen Adels und vor dem zwölften keine von des-sen gegenwärtigen Wappen nachzuweisen stehen;so bleibt entschieden, daß über jenen Zeitpunctkein adeliches Geschlecht den Beweis seines Al-ters hinausführen kann.
Aus dem dreizehnten Jahrhunderte sind meh-rere Kauf-, Schenkungs- und Beleihungs-Ur-kunden vorhanden, in denen gedacht wird der Rit-ter von Bülow, die zu Bülow, bei Rehna, ih-ren Sitz hatten. Ob das Gut der Familie oderdiese dem Dorfe den Namen verliehen, bleibtunentschieden; nachzuweisen ist, daß bereits in je-ner Zeit andere adeliche Besitzungen und Dörfer,in den Aemtern Kriwitz, Güstrow und Staven-hagen, gleichfalls jenen Namen hatten.
Die Familie, von Bülow, deren Wappen-schild vierzehn goldene Kugeln im blauen Feldezeigt, (der auf dem Helme sitzende Vogel Bülow,mit dem goldenen Ringe im Schnabel, ist einspater hinzugekommenes Zeichen) verbreitete sich mitzahlreichen Nachkommen im nördlichen Deutsch-lande, in Polen, Schweden, Liefland, und zer-fallt gegenwärtig in viele Linien, über welche Ja-cob Friedrich Joachim von Bülow in ei-ner, nie in den Buchhandel gekommenen, histo-risch - genealogischen und kritischen Beschreibung(Neubrandenburg 1780 . Fol.) ausführliche Nach-richt ertheilt.