Druckschrift 
Vierter Band (1802)
Entstehung
Seite
537
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Mädchen, das schönste in der Stadt aus,putzte es so prächtig als möglich, gab ihrein niedliches Knäbchen in die Arme undsetzte sie so auf einen kostbar aufgeschirr-ten Esel. In diesem Aufzuge, unter Be-gleitung der ganzen Klerisey und einerMenge Volks, führte man den Esil mitder Jungfrau! in die Haupt-Kirche undstellte ihn neben den hohen Altar. Mitgroßem Pomp ward die Messe gelesen.Jenes Stück derselben, nämlich der Ein-gang, das Kyrie, das Gloria, das Credo,wurde mit dem erbaulich - schnackischenRefrain Hmhan, Hmhan geendigt.Schrie der Esel selbst den Refrain mit;desto besser. Wenn die Ceremonie zuCode war, so sprach der Priester nichtde» Segen, oder die -ewdbnlichen Worte,sondern er suchte dreymahl wie ein Esel,und das Volk, anstatt sein Amen anzu-summen, suchte wie der Priester. ZumB »chluß wurde noch Seiner Herrlichkeitdem Eiel e»ire Lsno) zu Ehren ein halblateinisches und halb französisches Lied an-gestimmt. Hier sind die ersten Strophen: