Druckschrift 
Vierter Band (1802)
Entstehung
Seite
426
Einzelbild herunterladen
 

Dicke einer seinen Nadel, überzieht alsdanneine Merallplacke mit einem Kitt, der,wenn er völlig trocken wird, eine Stein-härte annimmt. So lange er noch weichist, entwirft er seine Zeichnungen darauf,drückt al'dan» die Slifichcn nach den ge-hörigen Mi chungen, eins dicht am an-dern, hinein, und verfertigt gleichsam eineArt von Stickercy, nur mit dem Unter-schied, bey Slickercyen erfordert jede Farbeihren eignen Faden und hier muß jederStich mit einer nerren Nadel geschehen,Ist nun die ganze Masse hart, und Kiltund Stifte wie in eins gebacken, so wirddie obere Fläche abgeschliffen und Pvlirt,da denn das Ganze wie in Marmor ge-wachsen aussieht. Unstreitig ist dieses un-ter allen Arten von Mahlerey die dauer-hafteste, allein auch gewiß die mühsamste,Ein Gemählde« dgs ein geschickter Künstler