Druckschrift 
Vierter Band (1802)
Entstehung
Seite
405
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Wenn man diese Zeilen flüchtig an?sieht, so merkt man wohl, es liegt etwasgutes, wenigstens etwas witziges darin,das aber, so wie hier eingeleitet, nichtrecht heraus kann, und zwar, weil es,wie man bey näherer Beleuchtung findet,in eine nicht geringe Absurdität verwickeltist, die es zu einer eigentlichen Grab-schrift untauglich macht. Wenn nämlichein Denkmahl und ein Wanderer zusam?wen kommen, so erfordert es, dünkt mich,die Etiquette, daß das Denkmahl denWanderer zuerst anredet. Hac diesesausgeredet, so kann der Wanderer als-dann denken oder sagen, was er will.Hier aber redet der Wanderer das Denk-mahl an, und was er ihm gleich bey derersten Bekanntschaft sagt, ist ein derberWischer für das arme Denkmahl selbst,daß es sich dahin postirt hat; und diesen