BellinkhauS. Hier räth die Sünde demTeufel, die Trunkenheit, Fräulein Ldris-rss,. (Ebricrtchcn hätte zärtlicher geklun-gen-^ zu heyrathen, und macht eine Be-schreibung von ihr, die ich Ihnen nichtvorenthalten will.
Sie ist stolz, gar frech von Gemüth,Du» gleich als eine Rose dlükt.
Köstlich an Gestalt ist sie geziert. ^Nach der Unzucht steht ihr Begierd,
Ist abgereichk auf Vppigkeit,
Mord, Heucheley, Geiz, Haß Und
Neidt —
In der Hand tragt sie ein großes Licht,Vnd hat ein rechtes Pfeifer Gesicht.
In der ersten Scene des zweyten ActSerscheint die Trunkenheit selbst allein, gradeals wenn daS Stück erst diese Messe ge-schrieben wäre, sie spricht eben so nüch-tern, wie der Tod, und hierin unterschei-det sich BellinkhauS hauptsächlich von