Druckschrift 
Zweyter Band (1801)
Entstehung
Seite
297
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Augen zeichnet, wird er nie einen Laocoonhcrausbringen, der elwas mehr als Zeich-nung hat, der mit Gefühl vcrfcriigt ist.Dieses Gefühl ist dem Künstler unum-gänglich nöthig; aber wo soll er es lernenund wie? Unsere Aesthctikcn sind beyweitem noch nicht praktisch genug,n n *

Rousseau nennt mit Recht den Accentdie Seele der Rede (Lmit« D I. p.).Leute werden von uns oft für dumm an-gesehen, und wenn wir es untersuchen,so ist es bloß der einfache Ton in ihrenReden, der ihnen dieses Ansehen vonDummheit gibt. Weil nun der Accentbey den Schriften wegfällt, so muß derLeser darauf geführt werden, dadurch, daßman deutlicher durch die Wendung an-zeigt, wo der Ton hingehört, und diesesist es, was die Rede im gemeinen Leben