— 217 —
Menschen kennen zu lernen, so muß mannicht glauben, man verstehe jene feinen,ins Verschlagene fallenden Künste darun-ter; die lernt man wohl allein in der Ge-sellschaft, und gewiß sichrer und schneller.
S S Ä-
Ich habe bemerkt, daß zwar jetzt einegewisse Freygeisterey unter jungen Leuteneinreißt, die mit der Zeit üble Folgenhaben kann; aber so viel ist gewiß, eshat sich doch ein gewisses Wohlwollenunter eben diesen Leuten ausgebreitct.Man findet viel Mitleidcn, Bescheidenheitu. s. w. unter ihnen.
n » s
Es ist dem Menschen sehr natürlich,wenn er verliebt ist, Aehnlichkeitc» zwi-schen seinem Nahmen und seiner Geliebten
") 2m Jahr 1774 geschrieben.