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Zweyter Band (1801)
Entstehung
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Ich empfehle Traume nochmals. Wirleben und empfinden so gut im Traum,als im Wachen, und das eine macht sogut als das andere einen Thcil unsererExistenz aus. Es gehört unter die Vor-züge des Menschen, daß er träumt undes weiß. Man hat schwerlich noch denrechten Gebrauch davon gemacht. DerTraum ist ein Leben, das, mit unserm übri-gen zusammengesetzt, das wird, was wirmenschliches Leben nennen. Die Traumeverlieren sich in unser Wachen allmahligherein, und man kann nicht sagen, wodas eine anfangt und das andere aufhört.

Es gibt wenig Menschen, die nichtmanche Dinge glauben sollten, die siebey genauerer Ueberlegung nicht verstehenwürden. Sic thnn cs bloß auf das Wort