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leicht. Wenn sich auch schon von jedemWort einzeln ein deutlicher Begrif gebenläßt, so ist es doch unmöglich, in einemsehr zusammengesetzten Schluß alle dieseBegriffe gleich deutlich vor sich zu haben;in der Anwendung werden sie oft nachder Art verbunden, die uns von Jugendauf die gewöhnlichste und leichteste war.
Nichts ist schwerer in der Philosophie,als eine Sache ganz von Anfang zunehmen, und doch bey Betrachtung der-selben von erworbenen Kenntnissen Ge-brauch zu machen; z. B. über die Un-sterblichkeit der Seele denken zu wollen,ohne vorher schon ein gewisses Ende, eingewisses Ziel zu sehen; nicht bcym sechstenSchluß schon eine Meinung zu ergreifen,und'den achten, neunten, zehnten u. s. w.