Druckschrift 
Zweyter Band (1801)
Entstehung
Seite
128
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Geistcsgaben erwarben, und diese Besuchewaren nicht von der verliebten Art. DasVermögen, das ihnen die N.unr gegebenhat, ein dringendes Verlangen auf eineangenehme und nützliche An zu befrie-digen, rechneten sie ihnen für kein Ver-dienst an, und, wie mich dünkt, mitgroßem Recht; denn cs ist ein Handel,wobey beide Partheycn gewinnen. DieAusdrücke Herz verschenken, Gunstverschenken, sind wieder poetischeBlümchen. Kein Mädchen schenkt ihrHerz weg, sie verkauft es entweder fürGeld oder Ehre, oder vertauscht cs gegenein anderes, woben sie Vorthcil hat, oderdoch zu haben glaubt. Aber was führeich Ihnen die Griechen au? Gibt cs nichtheutzutag ein sehr vernünftiges Volk,das von der beides lächerlichen und ge-fährlichen und dabey müssrggängcrischcn