VII
geben, sind die Meinungen eines Ver>storbenen, nicht die unsrigsn.
Man darf aber überhaupt nie ver-gessen, wenn man den Verfasser nichtmißverstehen will, daß eö nur Bruch-stücke sind, die hier mikgetheilt werden.Man kann sie als Satze betrachten, dieaus dem Zusammenhangs herauögenom-men sind. Di? ganze Reihe von Gedan-ken und Empfindungen, wovon sie nurdie Resultate sind, ist in dem Gemükhdes Verfassers zurückgeblieben, und diekennen wir nicht. Daher kann eö kom-men, daß uns mancher Saß auffallendklingt, der, wenn er gehörig vorbereitetund ins rechte Licht gestellt würde, dasAuffallende verlöre. Man drückt sich oftin einer gewissen Stimmung und imEifer etwas stark aus, wo man bey käl-terem Blute eine Milderung und Ein-schränkung nökhig findet. Hatte derVerfasser diese Sachen für das Publicum