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einem Zeitalter von geringen Werthe sein mag, woman gewohnt ist mehr auf den persönlichen Adelals auf den Geburtsadel zu halten, so ist diesesdoch von dem größten Einstuß auf ihr Leben undWirken gewesen. In Unabhängigkeit und Wohl-habenheit geboren waren sie von Jugend auf an denStolz des Geradstehens gewöhnt, und als sie spä-ter auf die ersten Stufen der Gesellschaft stiegen,so kam ihnen solches als etwas nicht gar zu außer-ordentliches vor, da außer ihrem Talente, ihreGeburt sie schon dazu würde berechtigt haben.Sie fanden nun in sich jene Mäßigung und jenenGleichmuth in der Haltung, die, wie Goethebemerkt, den Vornehmen bezeichnet, und diedem Manne so wohl ansteht, wenn ihn die Gunstdes Geschicks gehoben. — Denn auch in der letz-ten Zeit haben wir Plebejer durch die Gunst desGeschicks gehoben gesehen; allein auch, wie sieeitel hiedurch wurden, da ihnen das Hohe unge-wohnt war, und wie sie sich und ihren Familienso wie der Sache des Gemeinwesens durch dieseEitelkeit in der Meinung geschadet.
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