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Sprüche aus dem Cherubinischen Wandersmann
Entstehung
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124 .

Sag': was uns endlich Gott für einen Namen giebt,

Die er uns in dem Sohn für Söhn' aufnimt und liebt?Fragst du, und nennst ihn Gott, so mußt du ja bekennen,Daß er uns anders nicht, als Götter, könne nennen.

125 .

Mensch! wo du Tugend wirkst mit Arbeit und mit Müh,So hast du sie noch nicht, du kriegest noch um sie.

126 .

Ich bin ein Btt» in Gott, und muß mich selber steigen,Daferne Gottsoll sein liebes Antlitz zeigen.

127 .

Wer hatte das gemeint: aus Finsterniß kommt Licht,Das Leben aus dem Tod, das Etwas aus dem Nicht.