zu Mer die Vorbereitung und Empfehlung ist, gc<bracht.
Zerstreilte A n n.t crkringcn.
Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht seyn(vornehmlich vor der Ehe). Daher die Galanterie deralten Ritterschaft. — Sie setzt früh in sich selbst Zuver-sicht zu gefallen. Der Züngling besorgt immer zu miß-fallen und ist daher in Gesellschaft der Damen verlegen(geniert). — Diesen Stolz des Weibes, durch den Re-spcct, den es cinflößt, alle Zudringlichkeit des Mannesabzuhaltcn und das Recht Achtung vor sich, auch ohneVerdienste, zu fordern, behauptet sie schon aus dem Ti-tel ihres Geschlechts. — Das Weib ist weigernd,der Mann bewerbend; ihre Unterwerfung ist Gunst. -Die Natur will, daß das Weib gesucht werde; dahermußte sie selbst nicht so dclicat in der Wahl (nach Ge-schmack) seyn, als der Mann, den die Natur auch grö-ber gebaut hat und der dem Weibe schon gefällt, wen»er nur Kraft nnd Tüchtigkeit zu ihrer Verthcidigung inseiner Gestalt zeigt; denn wäre sie in Ansehung derSchönheit seiner Gestalt ekel und fein in der Wahl umsich verlieben zu können, so müßte Sie sich bewerbend,Er aber sich weigernd zeigen; welches den Werth ihresGeschlechts, selbst in den Augen des Mannes, gänzlichherab setzen würde. — Sic muß kalt; der Mann dage-gen in der Liebe affectenvoll zu seyn scheinen. Einer Ver-liebten Ansfordcrung nicht zu gehorchen, scheint demManne, ihr aber leicht Gehör zn geben, dem Weibeschimpstich zu seyn. — Die Begierde der letzteren, ihre
Reitze