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Die Steigerung bis zur Vollendung.
Eine conkinuirliche Reihe dem Grade nach ver-schiede» er auf einander folgender Sinnesvvrstellun-gen hak, wenn die folgende immer starker ist als die vor-hergehende, ein Aeußerstes der A n fp a n n u n g (inren-jio), dem sich zu näheren erweckend, es zu überschreitenwiederum ab spannend (remilsio), in dem Puncteaber, der beyde Zustande trennt, Vollendung (ma- !
ximum) der Empfindung ist und Unempfindlichkeit, ^
mithin Leblosigkeit, zur Folge hat.
Will man das Sinuenvermogen lebendig erhalten,so muß man nicht von den starken Empfindungen anfan-gen, (denn die machen uns gegen die folgenden unempfind-lich), sondern sie sich lieber anfänglich versagen und sich jkärglich zumessen, um immer höher steigen zu können.Der Canzelrcdner fängt in der Einleitung mit einer kal- ^tcn Belehrung des Verstandes au, die zu Beherzigung !eines Pflichtbcgrifs hinweisck, bringt hernach in die Zer- !Kliederung seines Textes ein moralisches Interesse hinein, !und endigt in der Application mit Bewegung aller Trieb- , !federn der menschlichen Seele, durch die Empfindungen,welche jenem Interesse Nachdruck geben können,
Junger Mann! versage dir die Befriedigung (derLustbarkeit, der Schwelgerey, der Liebe u. d. g.), wennauch nicht in der stoischen Absicht, ihrer gar entbehren zuwollen, sondern in der feinen epikurischen, um einen i
immer noch wachsenden Genuß im Prospect zu haben. ^
Dieses !