Druckschrift 
4 (1806)
Entstehung
Seite
4
Einzelbild herunterladen
 

in Händen hat; keine Kraft kann in der-selben wirken, ehe er sie selbst hineinlegt; er weiß was überall geschieht, undans seinen Formeln liest er Weissagungenab; ohne ein Wunder hebt er Gesetze auf,verordnet andere, und gibt seiner Weltjede Gestalt, die er will. So weit leitetihn die Mathematik, und Alles ist so gewißals die ewigen Wahrheiten, worauf siesich stützet. Konnte ein endlicher Verstandmehr als nur die allgemeinsten Gesetze inunserer wirklichen Welt entdecken, so wärees dem Meßkünstler leicht, sie nach undnach in die seinige übcrzulragen, »nd so müß-ten Prophczeyhnngen, die er für die letztereschreibt, auch in der erstere» gelten. Weraber den Abstand erwägt von uns bis zudem, der allein die Gesetztafeln diesesGanzen in seiner allmächtigen Hand hält,der wird erkennen, wie unmöglich es ist,