Philip per 4/ er.
Wer sich an Deine Wahrheit hält/
. Zn Deinen Sinn eindringet/
Zu Dir sich über Zeit und Welt/
Gott aller Welten, schwinget.
Mit dem bist Du! Wer ist so kühn.
Der sich verschwöre wider ihn?
Was kann die Welt ihm dräuen?
Ihn schreckt nicht Krankheit, nicht das Grab,Gericht nicht und Verwesung.
Er, der sich hin zum Tode gab,
8st Trost ihm, Kraft, Erlösung;
An den geschlossen, Eins mit dem,
Weiß er: ich bin Gott angenehm,
8hm lieb, wie Zesus Christus.
Ävo sind Stdon und Tyrus, die glanzvollen Städte des Aller-thums, deren Märkte einst die Sammelplätze des Welthandelswaren, von deren Reichthümern alle Nationen mit Bewun-derung redeten ? Niemand spricht mehr von ihren aufgethürmtenSchätzen, Niemand mehr von ihren Palästen, Burgen undFlotten. Reisende sahen nur noch in den syrischen Einöden cmrnSchutthaufen trauern. — Wo prangt Babylon, die alte, furcht-bare Stadt? Warum zittert vor ihrer Gewalt und Herrlichkeitnicht mehr das ganze Morgenland? Wo sind ihre Kerker, inwelchen einst Judäa schmachtete? Wo ihre Lustgärten, die dasWunder der Welt genannt wurden? Verkündet nichts mehr ihreStätte, von Ungeheuern Ringmauem umfangen, an denen,wie die Fluth des Meeres an Felsen, ohnmächtig der Zornergrimmter Nationen brach? — Siehe, in Chaldäa's Ebenensteigen noch umbuschte Erdhügel auf mit Ueberbleib^eln zer-fallener Gemäuer aus Backsteinen. Schlangen nisten im magernGestrüppe und Raubrhiere schleichen im Schatten der Trümmer.Das ist die Hoheit Babylons heute, des alten, mächtigen,furchtbaren!