jufrieben; warum fcege^rft bu benn bab Uefccrffvifftge ? ©uglaubß, cb werbe bid) unb bie ©einigen beglücfen. tttein, weiftbu eb beffer, alb ©ott? ©ibt er bir Mangel, fo rft tiefer gewißber 28eg ju beinern ©lücf. ©ibt er btr 9teid)ihum, fo iß eb gewißin ber ©tunte, welche bie atteroortheilhafteße iß ju beinern £)ei h3n feiner ipanb ruht bab SÜBeltatt unb jeber gaben am ©ewebebeb ©d)tcf|alb. D glaube eb bod), ihm iß eb leicht, bich armober retd) ju machen; welcheb ju unferm ©egen fei, weiß eram beßen. ©o »iel aber weiß id), baß benen, bie ©ott lieben,äße ©inge jum Q3eßen notßwenbig bienen muffen.
©ott fegnetbengromment^re®äter unb wennbie 3 e *t fommt, geheißen ft e halb. 2Ber iß benn fo frembin ber 2ßelt, baß ißm unbefannt geblieben wäre, wie »tele ehrliche,arbeitfame, gottebfürcfjtige gamtlten ju großem SBoßlßanbe famen,unb wie tiefer wteber »erfdjwanb, fobalb bie übermütßigen 33esßfcer ober ©rben baburcß ju 5£ßorßeiten »erleitet würben? 2Bemwären fo »tele 93eif»tele unbefannt geblieben, wie bab ©ut eßr#lieber gamtlten un»ermutßet herrlich gebteß ? 3mmer iß einmalbie 3cü gefontmen, unb wab ben frommen vieltem nicht warb,gereichte noch ißren Sintern jur großen ©egenefülle.
2ld), mein ©ott, in ßummer ©ßrfurcht bete ich ©ich <m,unb »ertrauenb»ott wenbet ftd) mein Sluge ju ©ir empor, 3<bbitte ja nicht um SJfetdßbum, nur um SBeteßeit bitte ich, baßich nie »ergeffe, wie ©enügfamfeit, 33erufbtreue, ehrlicher ©tnn,unb unoerbroffene Slrbet'tfamfeit, »erbunben mit heiliger Siebe ju©ir, bie Duetten beb ©litcfeb unb atteb bauerhaften, wahren9ietchthumÄ ßnb, ber noch ben Sintern jum ©egen wirb. &h uemit mir, wie ©ir gefaßt; mache nttd) arm ober reich): tch werbejufrieben fein, ©u biß ja mein ©ott, ©u fannß mich nichtunglitcflidj machen, ©offte ich uttglücflid) werben, fo bin idj’bnicht burch bich, fonbern bnrch meine gehler, unb baß ich bab3rbifd)e jemalb lieber hatte, alb bab ©örtliche unb ©wtge. lld),mein lieber ©ott, ßärfe mich in tiefer ©eßnnung! 9lmen.