einer »erberblichen Iperrfhaft ü6er bai ©emütb ergeben; w»fif unferer oft ein 3'd »orfegen, nad; welchem wir
niemals ftreben foßten.
©et ei bod), baß begleichen ergötjltdje Träumereien inmüßigen Slugenblicfen ßunbert < unb nod) hw^fttmal ohne Jolgeblieben, eben fo fchneß »ergeffcn, ali »ergangen waren; aberbitfei ßunbert ? unb bunberlmal ©eträumte hat burd> feine alkjufjauftgen Sßt'eberbolungen beurfunbet, baß ei fcfeon feine 50?ad)rauf bid) geübt l;at; baß fdfon in bir eine unebfe Seibenfhaftbaburd) ju betnem frühem ober fpätern 9?ad)thetl genährt worbe»ift, unb nod) immer mehr geftärft wirft; baß bu nicht mehr inbir fo frei, fo rein, fo ebelmüthtg unb löblich bift, ali bu »ortaußen fdjeinft; baß bu fdjon oft »or ©ott fünbtgteft, wenn bid*bie 58enfd)en nod) für gut unb lafterfra hielten.
©ott richtet ben ©ünber! ©ott rtd)tet nicht feine äußernTfaten afletn, fonbern bie »or fremben SSJfenfchen »erborgen«®Thatenqueßen tm ©emütß. ©ott richtet ben ©ünber! ©ebanfertftnb fttße Tßattn, bie Verbrechen ber ©inbilbungifraft ftumrne©ünbtn!
ÜJfeibe alle frudjtlofen, mitgiletß bir gemadUe«Täufchungen ber ©tnbilbungifraft; aße wißfürlichmTräumereien »om ©lücf, bai aui geftißten ftnnliöhen Vegterbertunb 2ßünfd)en ^ert>orftetgcn fönnte. — ©d)on ftch fei berfäufchen wollen, gehört ju ben Thorheitcn bei Sebeni; unbbai gan§ Unnütje benfen heißt eine 3 eit »erfthwenben, in welcherbai 9tü&lid?ere hätte gebacht werben muffen; eine 3eit, berereVerlieft mit feinem ®ut ber SDBelt gefauft werben fann.
3Jfeibcwtllfürlid)eTräumereten»omVergnüge»an erfüllten Jpoffnungen unb geftillten Vegterben.t$ben baburd) werben beine Jpoffnungen bein Verberben, unbbeine Vegierben bir §um ©porn bei Vöfen. Vießeicht haft bufelbft fchon mehrmali bie fchänblid?en folgen erfannt. Sßanbelibid; bie Suft an, bt'd) an Vilbern ju ergeben, bie beiner Unfhulb,beiner Vcfonnenheit, beiner ©enügfamfeit unb Stufte ©efahrbringen, — jerftreue bid;! ermanne bich! unb »erachte ei, ambloßen 5?i£el ber Sinbilbungifraft ©efaßen ju ftnben; rufe