fünbigten; ^aulng «6er $og eg vor, ßch feinen Unterhalt mitfeiner .Spänbe Arbeit ju erwerben, um unabhängiger ju fein,„Sch ^abe feinet euer ©über, nodj ®olb, noch Kleiber begehrt,"fpradb ber Slpoßel aulug ju ben Slelteßen ber ©cmetnbe©pbefuö, „benn ihr wiffet felbß, baß biefe Jpänbe mir $u meinerSfothburft, unb berer, bie mit mir gewefen ßnb, gebient haben."(3lp. ®efch. 20, 33. 34.).
©ben biefer thätige unb aufgeflärte ©thüler Sefu eiferte mithohem ©rnße gegen bie Schwärmer, welche ßch et'nbübefen, manmüffe gar nicht um feine Währung befümmert fein; eg fei bejfer,Stlmofen nehmen, unb alleg ©igenthum $u verachten; eg fei©iinbe, ftcf> Vermögen ju fammeln, unb bent 3«tlichen nachgu?gehen. „ßfein," fpraü) ber eble, wahrhaft in ©hrißo wanbelnbe^aulug, „wir haben nie umfonß bag 93rob genommen vonSemanb, fonbern mit Slrbett unb ßJtühe Sag unb SRadjtgewirfet, (ober gewoben), baß wir nicht Sernanb unter euchbefchwerlich wären, — bamit wir ung felbß jum SSorbtfb euchgeben, ung nachjufolgen. SBir hören, baß etliche untereuch wanbeln, unorbentlich, unb arbeiten nichtg; folchen gebietenwir unb ermahnen jte burch unfern £errn 3efum©hrißum,baß ße mit ßillem Sßillen arbeiten unb ihr eigeneg 33robeffen!" (2^3,8—12.)
Sßeit entfernt alfo, baß bie Sorge um unfer jeitlt'cheg SBofüetwag 33erbamm!tcbeg wäre, iß jte nach bem ©eifpiel Sefuunfere ^flidht. ©g iß bie Pflicht beg ©hrißen, fich©tgenthum $u erwerben; eg iß Pflicht beg ©hrtßen,fein ©igenthum ju bewahren unb ju befehlen.25er ©briß foll arbeiten nnb erwerben, bamit er unabhängigfei, unb nicht Slitbern burch Slrmuth jur 2aß falle, bamit er btenötigen SQZiffel erhalte, ß<h felbß $u vervollfommnen; er follbie von ©ott verliehenen Kräfte gebrauten, bamit er nicht einen9faub an ber 3ett begehe, unb mit bem ihm anvertrauten *Pfanbewuchere.
©ie ©orge um jeitlichen Sohfßanb iß alfo wohl verträglichmit ber ©orge um bag ewige ©liicf ber ©eelen; auch iß Ieibernur aüjugewtß, baß 9lrmuth unb 9J?üßtggang, jumal in unfern