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(Jfenb au«flerben würben, unb ©otte« 3wecFe m'cfjt erreidjt werbenFönntcn. ©enn »tollten 51 Ile arm fein, wer woßte 5llmofenerteilen unb bem Unglücffeligen Reifen Fonnen? 2Boßte Stic«ntanb Vermögen fammeln, wer würbe ofme baffelbe SDtittelbejifcen, bie Städten jm Fletbrn, bte hungrigen ju fpetfen, btejtranFen mit Foßbaren, oft au# fernen Sänbern herbeigeführtenSlrjncien ju feilen, unb alle biejentgen pflichten ju erfüllen,welche un« ©ott burdj ben 53?unb $efu ß^rifli unb feiner 93otenprebigen lief?
93on ber anbern ©eite gab ei ihrer noch Mehrere, bie, weilfle fanben, baß manche ©teilen ber heiligen ©chrift nicht immerim buchftciblichen ©inne oerflanben werben Fcnnten, in ihrer©eele bachten, man muffe e« überhaupt mit ben biblifd?en ©prü«eben nicht aßjugenau nehmen; man Fänne Sßiele« auelcgen, wieman wolle; man bürfe ftd) nidf;t an 2lße« gar ju ängftlich bin«ben, bie 3 e ß f n wären ganj anber« geworben.
©obalb fte bt'efc ©enFart einmal annehmen, machen fie ftd)ihr eigene« bequeme« ßhriflenthum; legen bie SBorte $efu au«,wie e« ihren befonbern Steigungen unb SXfcfichten am heftengefällt, unb ihnen am leichteften ift. ©o werben fte au« Gbriftengu jpalbd)riften; jeber hat feine eigene ^Pflichtlehre, jeber feineeigene Steligion. ©ie halten ftch bann für aufgeFlärt; fte achtenauf bie SSorträge ber ^rebiger unb ©rFlärer be« göttlichen Sßorte«weniger; glauben, e« feien biefelben ton 5lmt«wegen oerpflichtet,fo unb nidjt« anber« gu reben. ©er ©otte«bienfl wirb julefjtnur ©cheinbienjt; ba« @h r $ ent h um befchränFt ftch jule^t nur aufben Staaten, auf ben Sßefuch ber Jtirdjen, auf bie ©eobachtungFirchlidjer ©ebräuche unb heiliger ©aFramente. ©ie werben inihren Ghriftenpflichten täglich lauer; fte werben nur Flug hanbeln,aber nicht mit 3efu«frömmigfeit; bte Steligion muß ft«h nad)ben ©egierben unb befonbern Steigungen ber SDtenfchen, nachihrem Temperament, nach ihren geibenfehaften richten, ftatt baßbiefe ben ©eboten ber Steligion unterworfen fein faßten, ©ie»erFehren ba« ganje ©erhältntß ber Steligion jum SOtenfcfien,unb geraden fo au« einem ^rrthum in ben anbern, bi« fte julegttu ihrem eigenen ©emüth »oßer SBiberfprüdje, ohne ©nftimmung