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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
329
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©je @orge um t> irl>ifc^e ©tgentfjum.

g». Suf. 11/ 9 11.

$<$ hohen 9£ßetthe<( 2)eiltet gabenUnb ihm Slb(id)t eingehenf,

SöetreiTe Seher: «a$ wir haben/

©ei nicht »etbient/ fei Sein gefchenf;

©ei ein gefchenf nur füt bie Seit,blicht aber für bie groigfeit.

©ehr oft »erfaßen wir burd) bloße S9ftß»erf?änbniffe in fehler,ober gerätsen in Verlegenheit/ in Siberfprüche mit unö felbfl,bie unferer 9fuhe Jftachtheil bringen fönnen. ©ehr oft fcheinenfogar biefe Siberfprüche auö bem QJtunbe unferer eigenen Sehret| ju fommen, ja (Ich felbfl hi« lieber in Den Sorten ber heiligen

j ©djrift ju beftnben. Um fo gefährlicher für unfere Sebenöweife.

Sir wißen nicht/ wtld) Slheil wir erwählen wollen. Unfereun$ al$ Jpauöoäter, alö Jpauömütter, al$ Vürger eineö Sanbeö,aB Veamte aufliegenben Pflichten fcheinen ganj benjem'gcn $u, wiberflreitett/ welche bie heilige ©cbrtft empfiehlt, ober bie Sehrerbeö göttlichen Sorteö utB »ortragen.i Caher ift für bie ©emütheberuhigung guter (griffen aller#

bingS »on ber hofften Sichtigfeit, baß fie fidj biejenige 2(uf#flärung beö Verffanbeö erwerben, burd) welche fte im Sefen oberJpören beö göttlichen Sorteö baö nöthige fiidjt, ober bei auf#ftetgenben 3«>eifeln eine Söfung berfelben erhalten fönnen.

©o fd)eint unter anbern ein harter Siberfpruch ju fein,wenn bie ©chrift gebietet, wir follen bem 3eitlid)en entfagen;ber Seit nicht anhartgen; unö nidjt mit ber ©orge für ben fünf#tigen Stag befchäftigen unb bagegen bann unfere leiblidjenVebürfniffe laut forbern: benfe baran, baß bu mit ben ©einigennicht in (Sfenb gerathefl; erwirb bir fo »iel Vermögen, baßbu unb beine ^inber nid)t barben muffen, baß bu mit beinernUeberfluffe auch benjentgen helfen fönneft, bie nicht! ju erwerbenI im ©tanbe jtnb,