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trbifchen SSBanbel ba$ 93et'fptcl hohen ©leichmuthd, ber tn benStunden beö Vergnügend tue bad ©leid beö <3cf>:cf(tcf>ert unbSPoblanßänbtgen überfprang, unb »on ben traurigßen Anläßentue erfdjüttert werben Fonnte. 2Bie bet ber frö^Ixdjen #och$eitgu 5?ana, fo in ber bangen Eobedßunbe «m J?reuj, blieb ftchSefud gleich, immer gelaffen, ruhig, wohltätig, für baö Jpet'lSlnberer beforgt; ohne Uebermaß in ber Jreube, ohne Ungebulfcunb Verßintmung in ber Olotß.
©er ÜJlangel ber Vefonnenheit tn bm perßht'ebenen Sagenbed Sehend, ber SOtangel jener ächtdjrißlichen SEugenb bed ©leid??mutbö iß jugletdj ein .Jpatiptbinbemß am Seelenfrieden, ein#aupthinberniß reinen, frommen Sßanbeld, eine Duelle Pt’elerVergehungen unb ©ünben.
©o iß ei alfo bte Pflicht jebed Gfrißm, jebed 9Jlenfd)ftt,ber nach wahrer SCBeidhett Perlangt, jebed Sterblichen, weldjerftch fehttet, ein frohed, beglücfted Seben bid ind fpäteße Sllter juführen, baß er nad) ©leichmüthigFeit trachte.
©leichmuthtgfett tfl aber jene ruhige Stimmung ber Seele,permöge welcher fte mit heller Vefonnenheit ihre ^)anblungertperrichten Fann, unb ftd) nie gu einem alljulebhaften ®rab berSufi ober bed SEHißoergnügend hmretfen läßt. ©ie Seele bei©leichmüthigen fleht immer hald jebe ftreube, ald jeder©chmerg, unb weiß fte ju beherrfchen, flatt ft<h Pon ihnenüberwältigen ju laffen.
©er Sbrt’ß foll jtch überall gleich fein, immer unbefchränfter9fcgent feiner felbfl. — Olur alfo Fann er bie erhabene Stellebehaupten, welche t'hm feine Religion unter ben ©efdjöpfen©otted anweifet. @3 ifl bamit nicht gefagt, baß er gegen alledVergnügen gleichgültig unb unempftnblich fein ntüffe. Olein, einreined Jper§ Fann jeberjett ein frohed Jperj fein; aber nie läßt edfleh Pon Vergnügungen beraufchen, betäuben. Sluch iß bamitnicht gefagt, ber (Shrtfl folle gefühllod gegen eigened unb frembedSelben fein. Olein, er iß OJlenfch. Sr mag ben ©chmerg empßn?ben, aber ßdj t'hm nicht überlaßen. Sr wirb pon wehmütige* 5©efühlen ergrt'ßen, aber halb wirb er ßdj wieder mit chrt’ßlichergaßung erheben. Sr gleicht bem hohen fieli, «m beßen gttß