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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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großen Safler. ©aber flammt fein Grhrgeij unb feine ©itelfeit,feine Kühnheit unb ipeudielei, fein gleiß unö fein Berfij&wcndtn,feine GFnthaltfamFeit unb feine Söoßufl.

©arum er mit nid; fo fei;r tefc£;afn'at r alß mit {Id; felbß.©arum »crglcidit er -Stlfcß mit ftd; fcifcfr; darum macht er b'iallen Slnläffen feinen SBertb geltend unb fein Berdtenß. ©arumenbüd) bewerft er fo gern bie gel;!cr feiner SDiitbürger; darumfudß er aud) tie gertngßen ©cb»väd)en unb Errungen deß Sinterngern Ijcroor, bringt jte inß ©efpräd), madjt ße auffallender,fd)i(bert fle »ielleicl?t nod) härter, als fte find, unb daß Slßcß timter oft freilirfj ol;ne bcutlidie Borftcßung, doch aber immer mitdem bunfeln ©efühl deß ßGohlbehagenß:3dj bin beffer, alß©iefer. ©o mürbe id) nid)t getljan haben, u>te d iefer. Spierreidjen meine ©injtd;ten weiter. ©al;er bin id) weifer, tugend*bafter, gcfdjicFtcr, ruhmvoller l"

©iefcß ©treben, Slndcrn gefallen, Sintern ein ©egewfland der Sldjtung und Bewunberung ju feiet, tft unö Sillennatürlid). Grß gründet fid) auf unfere eigene Sfnfurcht unb Siebefür jedeß in feiner Slrt BeUfonwtene, ©ute, 5öaf>re und ©djöne.©Iwe tiefen £ricb würde der SJFcnfd) vol; Sbter geblieben fein,baß, unbcFümmcrt um Beifaß der Sindern, in 5£rägl;cit »erfunsFen wäre, fobald feinen Jpungcr unb ©urß gekillt hat.

Sind; die Uidigicn ehrt bieß ©treben. ©ie miß, daß wir»oßFommen werben, auf baß wir vor ©ott unb Sftenfften wobbgefällig daßehen. ©te tabelt nicht bie tugendhafte SKuhmlübe;fle miß, -daß wir allen guten und frommen 9Jlenfd)cn theuerfein, aber unfern hodjßen 91 ul;nt tn ©otteß Beifaß finden foßen.

Sicher Fommt nun, daß bei aßen Slnßrengmtgen dermeißen SKcnfdjen nach lpod;ad)tung, Slnfehen unb Bewunderung»on Slnbern, ihrer fo wenige wirFiich aßgemein geartet undgeliebt find? SBohcr fommt, daß bei dem ttnabläfßgcn Be?mühen, $u gefaße«, nur wenige daß ©lücf h ft k fn / ä u gefaßen ?Siegt ber ©rund in der unglcidjcn Bcrthctlung der ©abenunb oorjüglichßen Gfigenfchaftcn, mit »reichen unß die gottlidje©djöpferhand außgeßattet hat? SSahrßch nicht. ©enn@oftgftbjedem SDFenfdjen irgend eine oorjüglicbe Anlage, die er uortßtife