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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
282
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t$örid)ter ©tnbtlbung an ©otteb ©teile. SOtan fah neue Cpfcr,neue Elitäre, neue jaften, neue ^arijoer. SDtan ffrx'tt fld; umbie ©igenfdjaften berPerfon SbrifH, ohne an feine Siebe jubenfen, burd) welche er bie SDtenfchen »otlfommen madjenwollte nach ©otteb ©benbilbe; führte wieber äußerliche ©otteb*bienfHid)feüen ein, flatt auf beb #er$enb Heiligung ju bringen;entjweite (Ich, unb brachte ©Haltungen unbParteien in bie©emcinfchafc ber Sänften, tnbem man ©laubenölehren erfanb,»on benen 3efub nie gerebet, unb ©pijjfmbigfeitcn erfann, biefeinen ©terblichen befeligen, ©och »ergebend, ©ie SDtacht ber2Öahrheit fte^te. 3n jebem neuen ^ahrhunberte feierte fte neueTriumphe, ©ie SEhorheiten ber SDtenfchen gingen eine um bieanbere in Sßergeffenheit aber ©otteb 2Bort, bie Sßahthfitbeb Sebenb, bleibt ewiglich.

Stod) heute rtngt bab Sicht ber Sehre 3efu mit ber Stachtber ^Barbarei, bie unbeftegbare SBahrheit mit bem Qrrthum berUnwiffenheit unb ben Jtunftgriffen ber Seibenfdjaften. ©ennnod) heute Raffet bab Sid)t/ wer Slrgeb thut, auf baß feineSßerfe nicht geftraft werben.

SBenn $efub, ber ©öttliche, heute wteber in göttlidjer©efialt auf örben wanbeite, ein Urbilb unbefdholtener SEugcnb,fii'ller ©emuth, inniger SSerläugnung atfeb beffen, wab ber irbifchgefronte, gewöhnliche SDtenfch alb bab herrlichfte 3*1 feinerS3egierben ehrt: wie »tele würben wohl unter ben ©Driften aufihn blirfen ? SQSie »iele unter ben ©rbengrofjen, treldje ju feinenElitären wanbeln, würben ihre ©roberungbfucht ablegen, unblieber Stationen glücflich alb blutigglänjenb machen wollen?2Bie »iele »on benen, welche ftch 93erfünber beb ©efreujigtenheißen, würben ihrer ©itelfeit, ihrerprachtluft, ihrer Jpabfudjtentfagen, um heilig unb ebel ju werben, wie ihr Sfcifter? 2Bie»iele bejted)lid)e Siichter, wie »iele Jpeuchler, wie »iele SBotlüff*linge, wie »iele 2Bud)erer, wie »iele Srunfenbolbe würben ihrenSaftern abfehwören, um ihm nad)jufolgen ? Sßie »iele Steicb:unb SGBoflhabenbe würben einen beffern ©ebrauch »on ihremVermögen machen, um feine wahren jünger ju fein ? Unb wenn3efub unter unb in ber SDtaieflät feiner Unfdjulb bie bonnernbe