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SUtenfchen fd)ließen follte, bie gange Seit wäre nur »on 5£^renunb Safterhaften beoölfert. Ueberall ©timmen bei lieblofe»3(rgn?o^nö ; überall Sarnungen ber ÜRißtrauifdjen; überall23etabelung ber SJlenfdjen, auch wenn fie bab SBefle vollbrachthaben.
Soher biefer böfe ©eift, ber bie enger» 23anbe bei gefetligenSebent jerfchneiöet, SBrüber uon S3rübern jurücfftößt, unb burch•SBrranfaffung grunblofer §urd)t ober unbeilbrt'ngenber ÜKißver»ftanbnijfe (Siöfälte in alle Jperjen trägt, bie bod) bagu gefcbaffenwaren, ftd> ju lieben? 3fl bie ÜKenfdhheit wtrflid) in ene foidje£iefe »on 23erberbtheit ober £forheit »etfunfen, alb uns bielebenöflugen Seute gern glauben machen wollen, welche ben*Xf?enfd>cn ju fennen öorgeben? $ft bie retne, ungefebminfte5tugenb wirflid) auö jeber 53ruf! entminen, baß wir fie nichtmehr auf (Srben gu fudjen haben ?
2(d;, biefer böfe ©eift gebt auö mandjerlei traurigen 25er»bältntffen bei Sebenö hervor, unb gerftört ba? Scrf 3efu dhriftiauf (Srben, bie allgemeine (Sintracht unb Stell ber ©eelen. 2lmbüuftgfien aber fleigt er auS einem böbmütbigen, »on offenbarenober geheimen Seibenfdjaften vergifteten bergen, ©emt, weilSeber fo giemlid) fein eigenes innere, bai er Slnbern f(ügltd) gu»erbebien weiß, am genaueren fennt, beurteilt er bas menfeh?Itdje iperj überhaupt nach feinem eigenen. Sieb ifi ein natür*lieber ©ang ber ©mge, weil eö fchwer halt, 2lnbcre fo tief guerfemtm, fo häufig bei ben wahren £riebfebern ihrer Spanblungenju be!attfd)cn, als fief) felbft.
Ser folglich ein Urtheil über bie Seit auö»fpridjt, ber fpridjt e$ auö, wie fie fich in feinemeigenen ©entüth abfptegelt; unb fprtcht banntfeine eigene-$crgen$güfe ober Unreinheit au$. Ser häufig auf »erbotenenSegen ging, »ermuthet baS ©leiche »on 2lnbern, unb fo ift baSbekannte ©pridjwort »oll tiefer Sahrhet’t: Sa$ id) benf unbthu’, traü’ id) 2lnbern gu.
(Sine ^erfon, bie gewohnt ift, nid)t3 gu tbun, al$ wooonfie auf bt’efe ober jene Seife einen SSortheil gichen fann, unbimmer nur auf ftd) fiept, unb immer mir fragt: Sa3 habe ich