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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
251
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gmfcefl bu eine oerleumbete Unfcfjufb^ eine perFannte £ugenb,fei, wo bu e« Fannft, ber Spetter ihrer &\)te, jerftreue bie falfdjeMeinung. Stifte bid^ ntdjt nach bern ICrt^etfe ber SBclt, unbbleibe bem SerFannten treu. ©o that 3efu« @hrtftu«. ,,©rgeht mit 3öWnern unb ©ünbern um!" fprach »erädjdtd) bieiBelt. 3efu« aber ^örtc bie ©timme feine« Sater«, nicfjtbie ©timme ber SBeft.

Sorfidfjtig aber permetbe aud) ben Umgang be«üjentgen, ber unter feinen SEJtitbürgern allgemeinin übelm Stufe fteht, unb welchen bu nicht genauerFenn ft. Unb iunbern bid) betne'Serboltnt'ffe, bap bu biefemUmgang nicht au«wetdben Fannft, fo fdheue bich Por nähern Ser?btnbungett. ©enn böfe ©efellfchaft oerbirbt unbemerFt guteSitten, unb traue beiner £ugenb nicht alljugrope i?raft $u, ber#führertfchen Setfpielen unb SBorten lange ju wtoerftehen. fliehebie Serfuchung ; wer ftd) felbft in ©efafsr begibt, Fommt leichtbarin um.

©iehft bu, bap beine SeFannten unb gireunbe Unanftänbig?Feiten lieb gewinnen unb ba« ©erebe ber SB eit werben; ftehft bu,bap beine Sitten, beine SBarnungen fte nicht jurüdEbringen:bann h«he ÜJtuth genug, bt'dh pon ihnen lo«§ufagen. ©te« iftbie erfte ©träfe ihrer Siporheit, bap fte fich Pon guten ÜJtenfchenöerlaffcn fepen. ©prtch, wie ©aotb : ich will nicht ftjjen, wobie ©pötter ft|en unb bie Ungerechten.

Sticht nur wirft bu bein eigene« Jperj retten, fonbern auchbeinen guten Stuf, ber btr fo heilig fein mup, al« bu ohne ihnbrüten SDtitbürgern ntd)t^lid) fein Fannft. ©« tft bir Pflicht,ben Dtamen, welchen bu non beinen Sötern ererbteft, rein unbohne SEabel ju bewahren.

©arurn aber Fannft bu audh nicht gleichgültig bleiben, wiebu btdh ju oerhalten h«ft hei bem Urtpeile ber SBelt überbt'dh felbft.

Sor allen ©ingen erinnere bt'dh, »nenn bu fonfi ein reine«©ewiffen t;aft, beftänbig baran, wie unbeftänbig bie SDtenfchenin ihren SJteinungen ftnb; wie fte morgen eben ba« loben tonnen,,soa« fte heute perachten; wie fte nur immer Pom ©chein geblenbet