auch SSJlandbed, baö mir »orgefcbrieben wirb, »on mir aldunooltfommen angefeben würbe, id) will auch bt'eß mit reblicher®e>t)iffen()aftigfett erfüllen. 3(n meinen Obern tjt ed, mit 35off?fommenbett ju regieren; an mir ift ed, mit SSoöfommenbeit jugehorchen. 3eber ift nur in feinem SSerbältntfje »or Otr »er#antwortlich; er trägt nicht bed Slnbern ©chulb.
O Sßater, gib mir Äraft, baf ich auch in meines gebendbürgerlichen SSerbältniffen ber SMenbetfte unb ©efce werbe; einetlufmuntmmg Vieler, ein 93eifyiel Silier! Simen.
15.
@eelengro0e.
SW5, 44-48.
Ser SPtenfch barf mehr begehren/
311« ®rb’ unb Fimmel geben tarnt;
©ott will «hm mehr geweihten/
Söeut ihm ein große« ©rbtheil an.
(£r führt ihn auf bie ®tbe,
Saß er in biefer Seit3Son ihm geleitet werbeSu feiner ©eligfeit;
Söi« er mit aßen Äräften/
©ebilbet unb gewbtmtSu göttlichen ©efchäften/
Stach ihr allein fich fehnt.
Sann enbet er »oll SöonneSer hohen Sugcnb fdjweren £auf.
©ott felbjt wirb feine gönne/
Unb geht im »ollen ©lanj ihm auf.
93oHenbung heißt bie 3Mme,
Sie ihm fein ©ngel bringt:
(Sntjücfen tönt im ißfalme,
Sen er bem gchbpfer fingt.
Um herrlich einft ju «erben/
©roß in ber ewigfeit:
Sei göttlich fchon auf erben/
Unb wuch’re mit ber Seit.
DRur ju oft fab ich ben SJfenfdjen in feiner Stiebrigfeit — aberwann habe ich ib« auch in feiner gangen Roheit erblicft?
3df fab tbn nur gu oft, wie er ftnnlich * tbierifch babin lebte:nur Darauf bebacht, burdh Slrbet't fein 33rob gu gewinnen, ober