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£>ie ©ewiffenDöftigfeit t>c£ £ Driften alä Un*ter11)an gegen ©efefc unb ODt’igfeU.
9töm. 13, 5—7.
Stic fei bei ©ärger«! &cir<}< $ffidjt »ergejfenjSnfs .«einer felbilfiug, trofcig unb »ermeffettSe$ ©«terlonbe«! forbernbe ©efefceÄtlinsll »erlebe.
©ib un$, o ©ott, ein ßerj ooß feff« Srcue,
Safi jeber deines Sftufs oor Sir ßd) freue.
SeS Gebens älbenb fommt. <£inß rub’tt mir SEÜuben8n Seinem Trieben.
SDin ich nicht fd;on ein guter 93ürger, wenn id) fair mein Jpabunb ©utforge; wenn id) baburd), baß id) mißliche ©efchäftetreibe, meinen SBortbeil vermehre, aud) ben Siujjen anberer5Renfd)en beförbere: wenn id; ben obrigfeitlichen sßerfonen bieerforbcrlicße (Sbrerbietung begeuge, unb ruhig bulbe, waö nidggu änbern iff; feine aufrübrerifche ©egnnungett , unb bieAbgaben non Stllem entrichte, weldje id) nicht »erweigern Fann?
SBofd, wenn barin baö 2ob eineö guten, eincö d)rtßlid)enUntertbantS allein begebt, fo genießen »iele 5£aufenbe biefeäSiubmö. Sie leigen i^re ©cßulbigfeit in gebübrenber Drbnung,wo jl'e aus Jurdjt unoermeiblt'cher ©träfe gejwungen gnb, eö gtttbun. hingegen gnb ge fd)on nidg fo genau mit geh, bannaud) noch wahrhaften 93ürgergnn gu geigen, wenn ge nicht burdf©trafen bebroht gnb; ge halten eö fefjon für fein großeö S3er?geben, bie Dbrigfeit unb beren befehle binterligig gu umfd)!eid)en,wo ihre Untreue nicht gar leicht entbeeft werben Fönnte: gemachen gd) fein ©ewigen barauö, ihre SSermögenöumgänbe, jenachbem ge Sßortbeil baoon gieben Fönnen, halb größer, halbgeringer angugeben, alö ge in ber filmt fein mögen, unb fo ben©taat gu betrügen; ge halten eö für etwas gbr Unfcgulbigeö,wenn ge auö ©equemlichfett ober auö ©igennug ben ihnen an?vertrauten £beil beö gemeinen Sßefenö ober ber öffentlichen SS er?waltung nur alö Siebenfache, alö frembe Angelegenheit, bie genichtö angeßt, nadßäfgg behanbeln, unb gwar um fo mehr, wennge babei weber oiel ©elb noch »iel Qtye ernennten fönnen,