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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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t^öridjt tfl e« »on ber anbern ©eite, Sille« auf ferne eigenenKräfte ju bauen, unb 9lid)t« auf bie ©nabe ©otte«. 2Bte wenigfmb wir ohne t^n! 2öie arm flehen wir ba, wenn er unfer0en#en nid)t fegnet, ba« heißt, wenn er nicht alle Umftanbefo lenft, baß ba«jentge, wa« unfer gleiß »errichtet, wa« unferDadjbenfen erfinnt, »ortheilhaft für un« ausfäUt! Umfonff fielber ©djweiß be« Sanbmann« auf feinen Slcfer: Siegen, ©türm?winbe unb Hagelwetter §ogen bar über fn'n. Umfonft mad?ten wirEntwürfe ju unferm unb ber Unfrigen ©lücf; e« traten anbereÜJienfdjen mit anberm ©tnn bajwifdjen, unb »erberbten 2Wc«,ohne »on unfern Slbftcbten ju wijfen. ©aber ba« alte unb burd?5SJiittionen Erfahrungen beseitigte ©prichwort: ber 2Äenfch benftunb ©ott lenft!

Die wichtigsten ^Begebenheiten in unferm geben ftnb oft golgeneine« Umftanbe«, auf ben wir am wenigsten gejault hatten: unboft hat ba«jenige, worauf wir bie weifte ÜJtulje »erwenbet haben,un« ben allergeringsten SBortf>eiI gebradjt. 3 a , ba« ©chicffalber ©cblad)ten, ba« ©d)icEfal großer Detdje hing oft non einemfleinen fogenannten 3ufalle ab, an welchem alle SDtacht unbKlugheit ju ©chanben warb.

SOBir haben unfern SBillen, unfere Klugheit, unfere Grafte;©ott aber hat bie Umftanbe in feiner ©ewalt; burch btefe regierter bie 9Dtcnfchen, fegnet ober »erberbt ihr £b«n.

2Ba« heißt alfo: ber ÜJtenfd) ißt ein ©d>ö»fer feine« ©djicf?fal«? 3fl bie« ein ©ebanfe ohne ©inn? Crr tfl e«, wennwir unter ©djicffal ©inge »erflehen, bie außer unferer 9Jtad)tliegen; wenn wir unfere Jperrfdjaft über Unmöglicbfeiten au«?behnen wollen, ©o wenig ein ©terblidjer feine $anb in beniptmmel emporftreefen, unb bie ©onne in ihrem Saufe hemmen,bie ©efttrne in anbere Dichtungen leiten fann: eben fo wenig tfler »ermögenb, ba« ©enfen, 2Bollen unb £h u « aller mit ihm aufSrben lebenben ÜJtenfchen nach feinen Slbftdjten unb nach feinemSSortheil ju lenfen. ©ic« Sille« liegt außer bem ©ebtet feinerSDadjl. Slber »on biefem SlUem hängt auch fein wahre« ©d;id?fal nicht ab, fonbern nur ba« ©chicffaf bejfen, wa« ihm nid)tbleibenb gehört, etwa ba« ©chicffal feine« Seihe« , feine« 2ßohk