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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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$urcf) bte fiegenbe Kraft fetneö ©eifleß, mit ber er, allen ftnwliehen gocfungen, allen Unannehmlichkeiten, allen ©chicffalen,aßen #inberniffen $um £rof$, baßjenige thut, maß er für rechtunb wal;r unb pflichtmäßig unb gottgefällig erfannt h»t. SWanfann feine ©ebeine in Seffeln fchlagen, aber nicht feine ©runb*füge; man fann feinen Seib tobten, aber nicht feinen ®ei|i.

©iefe ©eelengröße, mit welcher ber Sßeife ben ©türmen beßhebend begegnet, biefer Kampf feiner beffern Ueberjeugungenunb ©runbfälje mit ben ©cfytcffalen, bie ifn »ergebend beugenwollen, iji jeberjeit ctnß ber rüfrenbften unb ehrwürbigfien©djaufpiele* ©ß tfl etwaß ©öttlidjeß barin, wenn er, jiatt ftd)bon feinen finnlicben Schwächen übermannen ju (affen, fiebeftegt; wenn er, ftatt oon Gegebenheiten unb ©reignijfen aller2lrt in feinen ©runbfäfjen manfenb $u werben, fianbhaft bemSchicffal entgegenflrebt, unb ftch über bajfelbe erhebt, ©a wirb^ebermann inne: wahrlich, ber SMenfch ifl mehr alß ©taub,xnehr « b:ß willenlofe Sßerf ber 3ufälle; er # ein ©ei)i, eineKraft, göttlichen Urfprungß, erhaben über baß Vergängliche ber©inge, ber Jperrfchaft unb ©wigfeit würbig.

©iefe beharrliche ©enfart,, welche ben Sßeifen außjeichnet,ber in ben Jußfiapfen beß göttlichen SSBelterlöferß wanbeit, iftaber fetneßmegß ju oerwechfeln mit jenem kleinlichen ©tgcnfinnunb mit ber oernunftwibrigen Jpartnöcfigkeit, permittelfi welcher */manche SOtenfchen ihre 2lbjidjten unb Sßünfdje im gewöhnlichengeben burchfegeit wollen, möge für fie unb Slnbere baraußsntjiehen, wa« wolle.

©ie ©tanbhaftigfcit beß Sßeifen befiehl in unbeweglicher$efligkeit feineß wohlüberlegten SBillenß unb feiner tugenbhaftcn©runofäge gegen alle innerliche unb äußerliche ®ewalt. ©rjeigt ftd) im Kampfe mit feinen eigenen getbenfdjaften, welchebie Slugenb in ihm untergraben wollen; er jetgt fie in betllnerfhrocrenbeit, mit welcher er ben ©efahren entgegengeht,bie ihn feiner Stugenb unb 2öaßrßett willen bebrohen; er jeigtfie in ber entfchloffenen ©rhabenhett über fleinlidje Gebenflid)*feiten; er jeigt fie in ber bewunberungßwürbigen ©ebulb, mitwelcher er alle Hebel trägt, bie außer feiner ©ewalt finb; er