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2?afer im nidjt mein SEBtUe gefdjelje, fonbern ber
©einige. So betete $efud, mein Jpetlanb, ju ©ir: fo bete auchid). Unb wenn mein SBille aud) übereinfh’mmt mit bem ©einigen,baß er in fegendooHe Saaten für mich unb 2lnbere gebeizt: o fpmad)e mtd) bted nicht fiolj auf meine Klugheit unb Kraft — wie
nicht fegneft; wenn meine Seufzer »ergebend ftnb, meine Sorgen,meine 2lnftrengungen fruchtloä bleiben: fo foll mtd) bted nichtmuthlod madjen, nidjt an ©einer ©nabe unb Siebe mich $um3'ueifler werben lafftn. ©enn baß bad nicht gefchaf), wad id>beab|ld)tigte, auch bad ifi Siebe unb ©nabe »on ©ir! — D trte»iel Segen aud ©einer »elterlichen ©üte trirb mir oft $u Zfyät,ohne baß id)’d tretß unb »ermutbe! freilich ntag oft mein ^)ergbluten, trenn ich plöglid) bie Jreuben unb Hoffnungen einerlangen 3eit »ernühtet, trenn ich unfäglidje 2(rbeit unb 5J?üfe,bie ich batte, »crloren febe, »bne grudjt für mich — wenn meinebeißrften unb tbcuerfien SGünfchc un»eltfül)rt baf>''n fTerben muffen,unb mir roofd gar bad gefürd)tete ©egentbeil berfelbcn jum Soofewirb. Silletn trenn aud) meine Stnnlid;Feit blutet, ©ott, mein©ci|t foll ©td) benned) »erberrlichen unb greifen; mein 2lugefoU banföar unb rertrauendooll aud) unter feinen Schmerjendstbränen ju ©ir emporlücheln; benn ©u btft ©ott, mein ©ott.3n ©^r allein ift 2ßeie(;ett unb ©armberjigfeit. 9Son ©ir ßrömtSegen allein b f rab auf bie ©rfdjaffenen, unb wad ber heutigeSlugenblicf bejmeifelt, bad trirb »om folgenbett 3af)re mit Sinebetung gepriefen; benn ©ein ijt immer bad Sfatd) unb bie .Kraft
nichtig ftnb bod) biefe! 2lber ed erfreue mich tief, unb ermuntereftn ^ mich, emfig ©einen 2lb|ichten $ur SBefefigung meiner unb Slnbererm nad)jubenfen. Unb trenn ©u in anbern ©ingen mein 33emüf)m
di»
^ unb bie Herrlid)feir, in allen ©totgfeiten. 2lmen.
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