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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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$ cf) höre fte, o Sefuö, überirbifcher Seiner, ©eine Stimme!3d) fefie i^rt, o SSater bet ©eiffcr, ©einen 2Binf ber Siebe!©mpor, empor/ jur 5$ollfommenheit, jur 33erfl«rung nteineäSelbffeö forfcerft ©u micf)! 3ch will mich nicht an bteö 3 r bifd)efetten. 3 n fof ern ich mit meinem Körper hienieben ber 2Belt $u*gehören muff, gehöre ich ih r / le&c ich ib r bod) meine Seelefirebt empor ju ©ir, $u ©einen herrliche« ©eiflern, fte gehörteiner ©wigfeit, bie je§t fchon für fte begonnen iff, ju einer©wt'gfeit, pon ber baö Seben nacf) bem £obe nur gortfefcungiff; ju einer ©wigfeit, too ber ©belff e, ber Jpeüigffe ©ir amnächffen ff cl;t; ju einer ©wigfeit, ber ©u mich fchon geweihthoff/ ehe tch geboren mar hienieben, unb $u beren »olffommenem©enuffe icf) mich burcf) ©ImtffuS * SBet'öheit porbereite.

©iefe SSBeiehett beherrfche nun mein ©emüth/ benn fte fommtpon ©ir! ©u offenbarteff fte burch 3efu 9Dlunb, ©u offen*barft fte burd) baö SDfittel jeber menfd)lid)en Vernunft allenSterblichen!

2Bof)l manble ich hienieben unter mancherlei £äufcf)ungen;mohl hcrlte tch oft ben 3rrthum für SBahrheit, baö Uebcl fürein ®ut/ baö 9lid)tige für eine $auptfache. Sich/ ber ©eift beöÜRenfchen, wie iff er oft fo fcf)wad)! Sich/ wenn meine 23egterbenunb 2Bünfd)e am hcftigffen werben, wenn mich meine Sehnfudjttrgenb wohin am mächtigffen treibt bann will ich mich faffen,bann mich fragen: üßohin trachteff bu fo eifrig? 3 te h e bie ftille3tuhe betneö ©eifleö allem Slnbern oor. Äet'n ©lücf iff größer,alö biefeö; oerliere nie, auch nicht für ben glcinjenbften^)reiö! ©ann, bann werbe tch ben Schein Pom Sßefetttrennen, unb jufriebener unb glücflicher fein lernen.

©ott, perleih mir beine Äraft, oerteih mir ©einen Segen!Simen.