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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
64
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fett gegen eine Sugenb, bie nur üben Fennen, fff ©leidtgültigfeitgegen bte ©wigfeit, bte unS richten wirb tft ©leidtgültigfcitgegen ben 5lllerheiltgffen. 3ebe ©elegenbeit jurn @uten, v welchewir wahrnehmen, t'ff gfeidffam eine Stnfabung ©otteö an unferiperj, e$ t'bnt $u weihen, bte Sitte unferS guten ©ngelö, götfcScher ju werben*

Unb wie ftc^e ich ba, o h)tmnt(tfc^er Vater, vor Sir!ÜÖebe, wenn meine Sage unb ©tunben mir vorgeredmet, unbmir bie Verfäumungen guter Sbaten vorgejählt werben, wiemag ich befielen? Unb fo groß auch beine ©nabe ift: weldteSlnfprüdje unb Hoffnungen fann ich auf eine heitere ©trugfeit,> auf ein vollenbetereS Safein haben, ba ich ffe ach! nur juoft, oerfcherjte?

3d) fenne vor Sir meine ©dbwäche, meine ©chulb. 3a,ich bin ©ünber, größerer ©ünber, als ich oft ju fein mir einsbilbete. SfJfetne Unterlaffungen ftnb meine Verbrcd)en, bie midjbrücfen, unb rechtfertigen Fann ich fte nicht oor Sir.

Soch ich lebe noth! ©ott, barmherziger ©ott, Seineüangmutb hat mich Unwürbtgen nod) nicht verlaffen. 3d> lebe«och; fehe noch eine fftet'he von Sagen oor mir, ba id) mehr alsunfruchtbare fffeue, nein, ba td) bie j?raft eines tugenbhaften,Sir wohlgefälligen SfBillenS geigen fann. 3eh lebe noch, unb febefreubtg ben SlugenbltcFen entgegen, bie mir ©elegenbett geben ju©effnnungen, Porten, Shaten, welche jur Vermehrung altgemeiner ©lücffeltgfeit beitragen. O Vater, Su foröetff ntd;tS,waS bie Kräfte bet'ncr Äinber überfteigt, ach, warum feilte id>«tun nidff gern leiflen, waS bie Kräfte vermögen? D vergib,"Varmhergiger, vergib mir meine Unterlaffungen; Vater, vergib«nS unfere ©djulben! kirnen.