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gur ©ermehrung betner ©equemlidjfctten, gur ©erboppelungbeiner SufFbarfeiten, gur beffern Neigung beineö ©aumenö mit©etränfen uitb ©peifen wohlfchntecfenberer 2lrt? Unb bifF bufo bebürftig, baß bu enbttdO auch ba$ ©eringe nirfjt mehr enfrbefreit FannfF: beftgefF bu ntd)t bte ©abe gu reben? |>aft bunicht einige roohtyflbenbere ©efanntfehaften, bte bu um ©eifFanbfür hilföbebürftige gamtlien anfpreefen fönnteft ? (53 ift ja immerFeiger, ein 2Bort für Sinbere gu reben, alö für ftch felber.
©pridj hoch nicht: ^ätte id) bte ©ewalt großer gürfFen, ichwürbe ber gangen SEBelt ben lang entbehrten grieben geben, Söohl*fein, Siebe, Eintracht unter alten ©ölfern hcrfFeUen! Sßarum»ollbringfF bu benn baö löbliche Sßerf nicht in beinen eigenen©erhältntffen? 2Öarum fHfteft bu benn feinen grieben? SÖarurnweigerfF bu bi<h benn fo {Folg, bem bie ^)anb ber ©erföl;nung gubieten, ber btdj beleibigt hat? Sßarum meinefF bu benn nicht bie©erfuchung gu fhabenfrohen ©pötteleien über frembe ©ebrechen,unb ergeugfF bamit Erbitterung ? Sßarum bt'fF bu benn fchwachgenug, wenn bu ©öfeö »on beinen Sßebenmenfchen reben hörfF,gu fhwet’gen: ober fchwach genug, wenn Entgweiung unter beinen©efannten ijF, fFatt bte SDFißperfFänbniffe gu heben, fte gu bulbenmit ©leichgültigfeit; fFatt bie Ergürnten gur gegenfet'tigen SRa<h #giebigfett unb ©ergethung geneigt gu machen, fte wohl gar burch©etfFtmmung in ihren harten Urteilen gu perharten, ober burch3wtfhentrcigerei bie getnbfchaft gu pergrößern ?
©pricf> boch nid)t: hätte ich biefen ober jenen ©eruf gewählt,befleibete td? biefeö ober jeneö 2lmt, wie thä-tig, wie unermübet,wie nützlich wollte ich fei«; über in meinem ©erufe bin ich ge*lähmt, unb letfFe nicht ben taufenbfFen Sheil bejfen, wogu ich bietortrcfflihlFen Einlagen t'n mir fühle! — SEBarum bt'fF bu benn,mit allen beinen Slnlagett, nicht in beinen engem ©efchäften ber©ortrefflichfFe pon deinesgleichen ? SEBarum beweifefF bu nichtbaburch, baß bu eineö großem SEBtrfungöFreifeö würbig wärefF,tnbem bu beinen gegenwärtigen sptajj gang auöfüllft? 2Ber nichtmit bem flet'nen ^Pfunbe gu roudjern perjFeht, wie foll man benüber ©teleö fejjen ? — ©ijF bu aber in betnem ©eruf einmal ber©ortrefflichfFe in betner ?lrt: wie leicht wirb e$ bir bann werben,