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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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fragte ^pilatuö, unb hoffte, eine ber Seit üblidje .Klugheit, einfcigeö 9ietn, werbe ben erhabenen SBerflagten retten. S(>riftu$^efuö aber antwortete, unb fprach: ©u fagft!

D ©otteö ©ohn, o .ipetlanb ber Wenfchhfit! $ür mich, auchfür mid? b<ift ©u ©ich ber ©darnach unb bem £obe hingegeben.Sie? follte id) nid)t mit gleich göttlichem Wut he auch mich fortantjerläugnen, wenn barauf anfommt, ©ich unb bie £ugenb jubefennen ? $or weffeit ©rohen follte ich benn erfdjrecfen, wennmir cor bem Seitrichter nicht bange ift ? Ser fann mir benn©lücf geben ober rauben? Sahrlich nicht Wenfdjengunft oberWenfchenhaß. Weine innere ©eltgfeit ift hoch wohl unabhängigbon Wenfchenlaunen! Ser fann mir (§1)te geben, ober @h«nehmen? ©och wohl nicht ber ©infall etneö ©roßen, bie ©e<wogenbeit ober Ungnabe eineö Obern, ober baö Urtheil bedgemeinen, leichtgeführten 93olf$haufend ? 9tein, meined ©eiftedewige ©h re ift bie Stugenb, bie »or ©ott gilt. Weinen 8etbfönnen fte tobten, aber meinen ©eiff nidht. ©ad 9fed)t oerbrehenfönnen fte mit 33odheit, bie Unfcfjulb oerbiichttgen in Feigheit;aber mögen ftch bie fdjwcirjeflen Setterwolfen »or bie ©onnelagern, fte fönnen nicht beren ©trahlen audlöfchen. ©ie Wajeflatber Sahrhfit ftrahlt nach 3 a h r hunberten noch über ben ©räbernber 93efenner.