euch, fprach ihr füllet atlerbingö nicht
fcfwören, weber bei bem $immel, benn er ift ©otteö ©tufl,noch bet ber ©rbe, bemt fte t'|t feiner Jüf e ©Rentei, (SDtatth. *5/34. 35.)
■Der SDlifbrauch göttlicher JRamen im allgemeinen Sehen iftaUerbingS tabelnöwerth unb fträflich, felbft wenn bamit nichtimmer ein abftchtlich böfer 2öiUe be$ ^)erje;-.a »erbunben wäre.Denn, wenn ^ernanb weif, baf ba$, waö er tfjut, feiner unbber ©ottheit unwürbig ift, wenn er weif, baf eö ihn entehrt,baf eö ihm unb feinem ©emüthe fchabet, baf ei, al$ SSeifpielfdjiedfter Slrt, Slnbern nachtheilig wirb, — wer bie$ weif, unbfährt bennoch fort, mit ruchlofem SDtunbe ju läfterit, mit Sin*bad)tloftgfeit baö Jpetligfte anjurufen: ift ber nicht ein ©ünber?.Rann er feinen Seichtfinn rechtfertigen, weit ei Seichtfinnfei? ©ieö tyefe eine ©ünbe bamit entfchulbigen, baf fte©ünbe wäre. .
©er unehrerbietige ©ebrauch ^eiliger Stauten ift eine ftraf*liehe Steblofigfeit gegen baö alterheiligfte Sßefen.2ßer fann ei bulben, baf ber Stame beffen entweiht werbe, bener liebt? 2Bo ift ein gutes Jtinb, welches gleichgültig habetbliebe, wenn man Den Stauten feiner guten Sleltern rntf brauchte ?S33o ift ein Siebenber, bem e$ gleichgültig wäre, ben Flamenfeiner Sßraut ober ©atttn bei allen, felbft bei ben unanftanbigflen©elegenheiten auSrufen ju hören ? — 2Bie ? unb follten wirgelaffen bie allerheiligften Stauten befubcln laffett burcf) unwürbigeSlnwenbung?
Süßenn bich ^emanb anrebet, aber bir ben Stüclen wenbet,beine ©egenwart faum bemer-fen will, fleh mit allen Stichtö*würbigfeiten lieber befchäftigt, als mit bir, mit bem er ftch unter*halten foUte: würbeft bu nicht baburch überzeugt werben muffen,biefer SJtenfch »erachte bich, jiehe bir ba$ ©chlechtefte »or, unbhabe für bich nie einen Junten ber Siebe unb $od)fd)äfjung infeiner Q3ruft genährt? — Süßte? unb wenn bu ©otteö beö Silier*höchften Stauten anrufeft, ohne an ihn nur benfen ju mögen;wenn bu ju ihm beteft, ohne »on ihm $u wiffen; wenn bu ihmbanfeft mit bem SOtunb, ohne bid? im iperjen mit ihm ju be*